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Morija Zeugnisse

Name: Seraina
Datum: 11.08.2008
Gottes Auftrag ausführen
In der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag, vergangene Woche, hatte ich einen Traum. Darin kam eine frühere Freundin von mir vor, von der ich wegen Unstimmigkeiten damals seit zehn Jahren nichts mehr gehört hatte. Wir standen uns damals sehr nahe und ich bedauerte es oftmals, dass wir keinen
Kontakt mehr zueinander hatten. Das einzige Anhaltszeichen, dass ich noch hatte war: Ich wusste, dass sie in der Drogerie Haas in Frauenfeld arbeitet.
Nun, in dem Traum trug mir Gott auf, ich solle in der Drogerie vorbeischauen, und so wieder mit ihr
in Kontakt kommen, um ihr schliesslich von Jesus zu erzählen.
"Mmh, herausfordernd", dachte ich. Zumal dieser blöde "Streit" von früher immer noch irgendwie in
der Luft lag. Ich wollte Gott zuerst vorschlagen, vielleicht ein anderes Mal zu gehen, erst wenn er
es mir nochmals deutlich aufzeigt. Aber genau das will ja Gott nicht, schliesslich war das in jener
Nacht ziemlich eindeutig, und ich hatte am Donnerstag gerade Zeit, und Joel liess mir extra das Auto
da. Also sprach alles dafür! Zudem ermahnte mich Gott, dass ich ja nicht wisse, wie lange sie noch
dort arbeitet.
Ich entschloss mich, es durchzuführen. Ich dachte, verlieren kann ich eh nichts, der Kontakt
zwischen uns kann nicht mehr schlechter werden, zudem nehme ich Jael mit, bei meiner süssen Tochter
haben wir gleich ein Gesprächsthema. Zudem hätte ich am Abend im 12er endlich mal was zu erzählen,
und das Beste: Jesus begleitete mich ja!!!
Ich trat in die Drogerie, und die gewünschte Person wollte mich gerade bedienen. Ich begrüsste sie
(zuerst erkannte sie mich nicht einmal....) und erklärte, dass ich nichts kaufen wolle. Ich sei
ihretwegen da, weil ich von ihr geträumt habe. Sie schaute nicht schlecht, aber reagierte ganz
freundlich und wir kamen ins Reden. Sie sagte, ich hätte Glück, dass ich sie noch hier antreffe, sie
wechsle nächsten Monat die Stelle. (Gut habe ich auf Gott gehört!) Ich fragte, ob wir uns mal
treffen könnten, und ich gab ihr meine Natelnummer.
Also ich die Drogerie verliess, war ich richtig glücklich. Es war super gelaufen. Danke JESUS!
Nun bete ich, dass sie sich auch meldet, und ich ihr das Evangelium nahe bringen kann.

An dieser Stelle will ich auch alle ermutigen: Hört auf die feine, leise Stimme und gehorcht! Es ist
genial!


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